AnIannas Blog

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Für Euch liebe Leser,

schreibe ich meine Geschichten. Ich möchte, dass ihr Anteil habt an meiner Arbeit. Und deshalb treffe ich euch an diesem virtuellen Ort und berichte hier über alles was es an Neuigkeiten zu vermelden gibt oder plaudere mit euch bei einer Tasse herrlich duftenden Kaffees. Traut euch, nehmt teil und greift selbst zur Tastatur....



Unerwartete Weihnachtsfreuden

VeröffentlichungenPosted by anianna Tue, December 17, 2013 13:42:48
Weihnachten wird manchmal als die Zeit der "Erwartung" bezeichnet.
Ehrlich gesagt, sind es in meinen Augen genau diese Erwartungen die Weihnachten zu solch einer stressigen (und oft kostspieligen) Angelegenheit machen. Erwartungen fordern etwas ein. Sie geben ein Ergebnis vor und unser aller Alltag besteht viel zu oft aus einer Vielzahl an Ansprüchen, die wir nicht oder nur sehr mühevoll erfüllen können.

Ich liebe an Weihnachten vor allem zwei Dinge:
Erstens liebe ich Geschenke. Und zwar weil ich ein Freude-Junkie bin. Ich liebe es, wenn Menschen sich freuen.
Aber ein Geschenk ist das Gegenteil einer erfüllten Erwartung. Ein Geschenk ist auch frei von einer Gegenleistung.

Geschenke auf Gegenseitigkeit und mit Erwartungen verbunden, nennt man, wenn man ehrlich ist, Geschäftsbeziehungen. Geschäftsbeziehungen sind ein Deal auf Gegenseitigkeit und aus unserem Leben nicht wegzudenken. Das Problem entsteht, wenn wir Geschäftsbeziehungen und Liebesbindungen verwechseln und Erwartungen mit Geschenken.
Beides hat weder etwas mit Liebe noch mit Weihnachten zu tun. Wenn Liebe und Geschenk draufsteht, ist es enttäuschend, wenn Geschäftsbeziehung und Erwartung drinsteckt ;).

Der andere Faktor, den ich an Weihnachten mag, ist der zeitliche Freiraum. Idealerweise verbringe ich ihn mit Menschen, die ich liebe. Auch hierbei finde ich Erwartungen hinderlich. Wenn Weihnachten ein Fest der Liebe sein soll, dann ist dies nur möglich, wenn auch die gemeinsam verbrachte Zeit ein Geschenk ist. Auch gemeinsame Erlebnisse werden nur dann echte Freude verbreiten, wenn sie freiwillig erfolgen.

Die Realität sieht meist anders aus.
Meiner Meinung nach sind Erwartungen ein absoluter Glücksverhinderer. Sobald ein "Muss" hinter dem Besuch, dem Geschenk, dem 3-Gänge-Menü steht, entsteht Stress und Frust, statt Freude und Weihnachtsstimmung.

Die schlimmsten Erwartungen stellen jedoch zumeist nicht andere an uns, sondern wir selbst. Insofern sollten wir uns vielleicht erst einmal von den eingebildeten Erwartungen lösen und uns selbst ein tolles Geschenk machen: Ein wenig Zeit für uns selbst - ganz erwartungsfrei verbracht ;)

Ich wünsche all meinen Lesern ein entspanntes, liebevolles Weihnachtsfest, voller unerwarteter Freude und Geschenke.
Das erste Geschenk möchte ich Euch heute machen. Wenn Ihr dem Link folgt, kommt Ihr zu einer kleinen Weihnachtsgeschichte von mir.
"Ein Weihnachtswunder für Mimi" ist ein echtes Geschenk und deshalb dürft Ihr die Geschichte auch gerne weiterreichen, wenn Ihr auch anderen eine Freude damit machen wollt.






  • Comments(1)

Posted by schreiblaune Fri, December 27, 2013 14:47:29

Liebe Anja,
ganz lieben Dank für deine Worte, das Geschenk und deine Sichtweisen, die ich ganz toll finde.
Schon jetzt einen guten Rutsch ins Jahr 2014!
Liebe Grüße,
Susanne