AnIannas Blog

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Für Euch liebe Leser,

schreibe ich meine Geschichten. Ich möchte, dass ihr Anteil habt an meiner Arbeit. Und deshalb treffe ich euch an diesem virtuellen Ort und berichte hier über alles was es an Neuigkeiten zu vermelden gibt oder plaudere mit euch bei einer Tasse herrlich duftenden Kaffees. Traut euch, nehmt teil und greift selbst zur Tastatur....



Vorschau Frankfurter Buchmesse 2013

AutorenlebenPosted by anianna Mon, September 30, 2013 19:29:13

Nächste Woche ist es so weit: Die Frankfurter Buchmesse startet. Ich freue mich riesig, stehe jedoch vor diversen Problemen, von denen ich nur einmal drei benennen werde:

1.) Mein Terminplaner wurde zu heiß gewaschen, er ist nämlich zu eng.
Egal wie ich es drehe und wende, ich bringe einfach nicht alles unter, was hineingehört.
Literarisch lassen sich solche Probleme leicht lösen. J. K. Rowling verpasste Hermine Granger einfach eine magische Uhr um deren Stundenplanproblem zu lösen. Ich finde es nicht das erste Mal bedauerlich, dass ich an die irdischen Raum-Zeit-Bedingungen gebunden bin.

2.) Des Weiteren laboriere ich auch noch an einer Achillessehnenentzündung.
In einem Buch würde ich mich auf meinen Besen schwingen und im Tiefflug von arte´s Poetry-Slam hinüber zum Blauen Sofa sausen.
Stattdessen werde ich im echten Leben wahrscheinlich völlig unelegant durch die Messehallen humpeln und dabei mit meiner Selbstbeherrschung ringen, damit mir kein Winseln entweicht. Spätestens am Samstag werde ich mich nur noch unter undamenhaftem Fluchen in 15, mir sonst gänzlich unbekannten, Sprachen, fortbewegen.

3.) Ich stamme aus dem Rhein-Main-Gebiet und habe einige Menschen, die ich sehr schätze seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
In einem Roman würde ich einfach eine Doppelgängerin losschicken um mit ihnen Gebäck zu essen, Fotos anzuschauen und Neuigkeiten auszutauschen, während ich zugleich vor Halle 3.1 Interviews für unseren Autorenpodcast aufnehme.
Da mir dies jedoch durch die widrigen physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht möglich ist, werde ich mehrere erboste E-Mails und Telefonanrufe erhalten, die damit enden, dass mir die Freundschaft gekündigt und ich enterbt werde.

Rational betrachtet sollte ich auf gar keinen Fall zur Buchmesse fahren – aber sehen wir der Tatsache ins Auge:
Ich bin nicht rational, ich bin Autorin.





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