AnIannas Blog

Homepage und Blog sind fertigAutorenleben

Posted by anianna Sun, April 12, 2015 10:12:00

Ich habe meine Homepage anjaesser.de mittlerweile von einem professionellen Webdesigner neu gestalten lassen und muss sagen es hat sich gelohnt. Ich habe vor die nächsten Jahre noch viele Bücher zu veröffentlichen und möchte meine Leser gerne mit einem ansprechenden Design verwöhnen.
Da mein Blog EinSichtweisen wegen einer technischen Panne abgeraucht war, ist dieser dann auch mit der gleichen Optik neuauferstanden.

Meine hiesige Homepage und der dazugehörende Blog werden für die märchenhafte Welt von AnIanna bestehen bleiben, aber nur noch für Änderungen und Neuigkeiten in Bezug auf mein erstes Buch "AnIannas Reise" aktualisiert.

Dieses Buch hat durchaus seine Liebhaber gefunden, und findet sie auch immer noch, aber ist doch von eher spezieller Natur und wird wohl ein Geheimtipp für Frauen in Umbruchssituatioenen bleiben smiley

Autorin vermisst? Neues Buch beendet!Veröffentlichungen

Posted by anianna Sat, September 27, 2014 12:37:40

Rund um "AnIanna" ist es die letzten Monate ruhig gewesen. In meinem Leben als Autorin jedoch keineswegs.
Ich habe ein Sachbuch mit dem Titel "Werte - Der Wandel sind wir" beendet und es erscheint in der kommenden Woche. Wen es interessiert, einfach dem Link folgen.
Auf den ersten Blick scheint es sich um ein ganz anderes Thema wie "AnIannas Reise" zu handeln.
Dem ist aber gar nicht so. Auch hier geht es darum, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und selbst dafür zu sorgen, dass man ein glückliches Leben führt. Die Sprache des Buches ist natürlich eine andere, aber in beiden Büchern steckt eindeutig "Anja Esser" drin.

Da ich die fantasievolle und bildhafte Sprache der Märchen zwar immer lieben werde, es aber leider einfach keinen nennenswerten Markt für diese Geschichten gibt, werde ich langfristig gesehen alle meine schriftstellerischen und sonstigen Aktivitäten auf der Seite http://anjaesser.de/ zusammenfassen.
Dort entsteht auch mein Blog EinSichtweisen, der den hiesigen ebenfalls ablösen wird.

Bitte fühlt Euch eingeladen, mich auch weiterhin zu begleiten. Alle, die dies tun, erwartet am 3. Oktober 2014 ein kleines Geschenk.Blog image



Happy DayAutorenleben

Posted by anianna Tue, April 22, 2014 12:03:52

Ich habe, wie fast alle Menschen, große Träume und Ziele. Meine sind sogar ziemlich groß: Ich will irgendwann einen Bestseller landen und ich will nicht weniger als die Welt zu einem glücklicheren Ort machen.
Große Ziele sind ein toller Motivator, aber man muss aufpassen, dass man ihnen nicht hinterher rennt wie ein Esel der Karotte. Denn das Leben findet immer im Jetzt statt.
Welche Motive stehen hinter den eigenen Träumen?
Ich liebe Bücher, es gibt Bücher die mein ganzes Leben verändert haben und ich liebe es Menschen glücklich zu machen. Wenn man verstanden hat, wieso man die Träume hat, die man hat, dann kann man bereits heute ein wenig davon leben.
Glück ist ein innerer Zustand.
Äußere Dinge, wie Sonnenschein, helfen das Glück zu aktivieren - aber im Prinzip ist es immer in uns. Wir müssen uns nur erlauben, es rauszulassen. Einfach so. Heute. Jetzt. Hier. Und: es ist unglaublich ansteckend :D

Ich habe einen kleinen Glücksvirus gefunden, den ich gerne mit Euch teilen möchte. Lasst Euch anstecken und macht jeden Tag zu einem #HAPPYDAY




Durch Drachen vom Schreiben abgehaltenAutorenleben

Posted by anianna Mon, April 21, 2014 18:54:33

Ich gestehe: Ich habe an Ostern wirklich jede Gelegenheit genutzt um mich vom Schreiben ablenken zu lassen.
Der Osterhase hatte "Smaugs Einöde" vorbeigebracht und als echter Tolkien-Fan musste ich da natürlich reinschauen. Ich war mehr als skeptisch als aus "Der kleine Hobbit" ein Dreiteiler gedreht wurde, aber überraschenderweise hat der 2. Teil mir besser gefallen als der 1.
Orlando Bloom als Legolas ist daran wahrscheinlich nicht ganz unschuldig, auch wenn Legolas in der Buchvorlage nicht erwähnt wird. Smaug selbst macht natürlich auch viel Spaß. Drachen sind cool. Eine Warnung geht an alle mit einer Spinnen-Phobie, da es doch einige Nahaufnahmen von Riesenspinnen gibt. Sind von den Effekten her, wie der ganze Film, aber echt gut gemacht.
Insofern: Wer nicht erwartet, dass das Buch detailgetreu wiedergegeben wird, sondern sich einfach auf spannende Fantasy-Unterhaltung freut, der hat bestimmt genauso wie ich viel Freude an dem Film.

Weiterer Grund zum österlichen Prokastinieren war die Tatsache, dass Amazon für Besitzer von Prime-Accounts eine Riesen Anzahl an Filmen und Serien zum Streamen zur Verfügung stellt. Und da aktuell eine 30-tägige Testmitgliedschaft kostenlos verfügbar ist, schaue ich aktuell Serien bis ich eckige Augen habe. Übrigens kleiner Extra-Tipp: Durch den Prime Account hat man auch Zugriff auf die Kindle-Leihbücherei mit aktuell 500.000 Titeln, darunter auch "Aniannas Reise".
Ich hoffe, Ihr hattet genauso gute Gründe an Ostern ein wenig zu faulenzen und mache mich jetzt auch gleich wieder brav ans Schreiben ;)

Ostern - Ein NeuanfangAutorenleben

Posted by anianna Sat, April 19, 2014 09:56:16

Obwohl Ostern ein klassisches Fest der Christen ist, scheint mir dessen Symbolik doch uralt. Das Leiden, Sterben und die Auferstehung in neuer Form gibt es mythologisch in vielen Kulturen - und auch das ist nicht verwunderlich, ist dieser Kreislauf in der Natur doch jedes Jahr erneut zu beobachten.
Im Winter wenn alles tot und eisig erscheint, ist der Frühling mit seinem neu erwachenden üppigen Leben manchmal kaum vorstellbar und dennoch kommt er wieder, Jahr für Jahr.

Auch in unserem eigenen persönlichen Leben entstehen immer wieder Situationen, in denen kein vorwärts und kein Leben mehr möglich scheint. Und dennoch überstehen wir unsere Krisen, sie verwandeln uns und wir stehen wieder auf für einen neuen Tag.
Egal ob jemand Christ ist oder nicht, die Ostergeschichte enthält für alle Menschen eine Lektion.
Jesus soll gesagt haben: "Herr, wieso hast du mich verlassen?" Wir alle sind manchmal so verzweifelt, dass wir uns völlig allein fühlen.
Und er soll gesagt haben: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Die Vergebung ist ein ganz wichtiger Schritt, um vorwärts in die Zukunft gehen zu können. Sie ist oft vielleicht der Schwerste, aber ohne sie sind Auferstehung und Neuanfang nicht möglich.
Wenn wir es schaffen das Leid anzunehmen, uns und anderen vergeben, dann können wir neu am Leben teilnehmen.

Freuen wir uns über den Neubeginn, der immer wieder möglich ist, feiern wir, dass alles Leben immer wieder aufs Neue zu wachsen beginnt, freuen wir uns am üppigen Grün und den bunten Farben in der Natur und feiern wir die Schönheit jeden Neuanfangs.

Ein glückliches Osterfest
wünscht Euch
AnjaBlog image

Im Schreibcafé IS014Veröffentlichungen

Posted by anianna Sat, March 15, 2014 08:31:48

Die IS014 unseres Podcasts ist draußen. Titel "5 Minuten Überleitungen". Mit denen hatten wir es diesmal nämlich.
Ansonsten haben haben Emma, Tom und ich diesmal über die Bücher "Enders Game" und "Fürchtet Euch" gesprochen, Tom hat Reisepläne geschmiedet und alle drei haben wir öffentlich Versprechungen gemacht.
Welche? Einfach reinhören ;)
http://bit.ly/1iKUIQO

Thomas Glavinic "Das größere Wunder"Autorenleben

Posted by anianna Sat, February 15, 2014 22:55:48

Ich schaute letztes Jahr auf der Buchmesse gerade beim "Blauen Sofa" vorbei, als Thomas Glavinic dort sein neuestes Buch "Das größere Wunder" vorstellte. Ein glücklicher Zufall, denn obgleich Thomas Glavinic mit diesem Buch auf der Longlist gelandet war, hatte ich bisher noch nie von ihm gehört.

Als ich dem Gespräch lauschte, stellte ich fest, dass zumindest der Autor schon einmal herausragend war. Bodenständig. Echt.Unkonventionell.
Diese wahrgenommenen Attribute sorgten dafür, dass ich ihn spontan um ein Interview für unseren Autorenpodcast "Im Schreibcafé" bat.
Ich fragte ihn nach Tipps für Autoren am Beginn ihrer Karriere. Er riet u.a. dazu, vielfältig zu lesen und zu leben und sich selbst treu zu sein und nicht aufzugeben. Ein Rat, den ich für alle Menschen als wertvoll erachte, weshalb die Begegnung bei mir hängen blieb.

Meine Vorstellung, dass ein ungewöhnlicher Mensch auch ebensolche Bücher verfasst, sorgte dafür, dass ich mir "Das größere Wunder" zum Geburtstag wünschte. Das schien schon deshalb verwunderlich, da der Haupthandlungsstrang eine Besteigung des Mount Everest beschreibt und ich mich für das Bergsteigen ungefähr so sehr interessiere wie für Jodeltechniken - nämlich gar nicht.
Das blieb für den Lesegenuss jedoch unschädlich, denn die Besteigung des Berges bildet in "Das größere Wunder" einen spannenden Hintergrund für Rückblenden auf das bisherige Leben der Hauptperson, Jonas. Dieser führt ein Leben als finanziell unabhängiger Weltenbummler, was er dem Vermächtnis seines kriminellen Ziehvaters verdankt, der eine rätselhafte und bedeutende Rolle im Buch spielt. Jonas neigt zu Übertreibungen, lässt sich ein riesiges Baumhaus bauen oder verbringt zwei Jahre in einer Wohnung ohne sie zu verlassen. Glavinics Gesprächspartnerin beim "Blauen Sofa" nannte diese Elemente "märchenhaft". Für mich sind sie ein Stilmittel, entspringen der Metaebene des Realen. Deshalb erscheinen sie beim Lesen gar nicht fremd, sondern bilden den schillernden Hintergrund zu den bedeutenden Fragen des Lebens. Und um diese geht es letztlich in "Das größere Wunder", welches natürlich auch die Geschichte einer großen Liebe ist.

Eine spannende Handlung und eine Liebesgeschichte sind bereits Garant für ein unterhaltsames Buch. Damit ein Buch dauerhaft in meinem Bücherregal steht, ich gerne und viel daraus zitiere, braucht es mehr. "Das größere Wunder" hat es - das mehr.
Beispielsweise legt der Autor, Jonas bereits als Kind auf die Frage was er werden will, folgende Antwort in den Mund: "Ich will werden der ich bin."..."Ich glaube man ist schon jemand. Jeder ist jemand, und besser als das kann er nicht werden."
Chapeau!





Mit Vorsatz?!Autorenleben

Posted by anianna Tue, December 31, 2013 00:36:33

Früher habe ich von guten Vorsätzen für das neue Jahr nicht viel gehalten. Weil schließlich jeder Tag ein neuer Anfang ist und man für Kurswechsel jede Gelegenheit nutzen kann.
Das stimmt auch.
Mittlerweile gehöre ich aber dennoch zu denen die die Feiertage nutzen, um in sich zu gehen, Bilanz zu ziehen was gut lief im alten Jahr und um Pläne für die Zukunft zu schmieden.

2013 war für mich ein sehr bewegtes Jahr. Ich habe Träume an Realitäten angepasst, habe Abschied nehmen müssen und habe Neues entdecken dürfen.
Wie viel 2013 geschehen ist, merke ich, weil ich meine alten Notizen vom Jahresanfang hervorgekramt und staunend gelesen habe.
Ich kann das Aufschreiben des Standortes und der Ziele nur empfehlen. Natürlich habe ich vieles nicht realisiert, was ich mir erhofft hatte - aber interessanterweise merke ich, dass ich dennoch ganz gut im Kurs liege. Das wäre mir nie aufgefallen, wenn ich es nicht aufgeschrieben hätte. Wir nehmen unsere Verdienste oft viel zu selbstverständlich und sehen nur, wo wir "nicht gut genug" waren. Und davon lassen wir uns dann den Mut nehmen. Deswegen kann eine Jahresbilanz und ein Wunschzettel fürs neue Jahr eine echt gute Idee sein.
Ich merke, dass ich bei einigen Dingen wohl erneut Anlauf nehmen muss, aber immerhin vergesse ich so nicht, wo ich hinwollte. In einigen Bereichen staune ich, weil mir völlig entfallen war, was vor einem Jahr in meinem Leben noch nicht existierte.

Was mein Leben als Autorin angeht, wurde mir 2013 noch einmal verstärkt klar, wie wichtig die Schriftstellerei für mich ist.
Für 2014 habe ich mir vorgenommen mich nicht ablenken zu lassen und angefangene Projekte auch zu beenden. Dass ich dies hier öffentlich bekunde ist übrigens ein Trick von mir - es ist erwiesen, dass Menschen sehr viel erfolgreicher sind, wenn sie ihre Ziele öffentlich verkünden.
Und was wollt Ihr 2014 umsetzen?Blog image





BaumbesetzerinAutorenleben

Posted by anianna Sun, December 29, 2013 23:17:53

Ich war dieses Jahr in der Weihnachtszeit auf Reisen, was mir sehr schöne Stunden mit lieben Menschen bescherte.

Und ich erhielt ein besonders süßes Präsent in Form einer Handpuppe aus Plüsch. Diese wurde auf den Namen "Huhu" getauft und wird ein Auge auf mich haben. Vielleicht annektierte sie deshalb bei meiner Heimkehr gleich mal meinen Weihnachtsbaum.
Das Beweisfoto:
Blog image



Unerwartete WeihnachtsfreudenVeröffentlichungen

Posted by anianna Tue, December 17, 2013 13:42:48

Blog imageWeihnachten wird manchmal als die Zeit der "Erwartung" bezeichnet.
Ehrlich gesagt, sind es in meinen Augen genau diese Erwartungen die Weihnachten zu solch einer stressigen (und oft kostspieligen) Angelegenheit machen. Erwartungen fordern etwas ein. Sie geben ein Ergebnis vor und unser aller Alltag besteht viel zu oft aus einer Vielzahl an Ansprüchen, die wir nicht oder nur sehr mühevoll erfüllen können.

Ich liebe an Weihnachten vor allem zwei Dinge:
Erstens liebe ich Geschenke. Und zwar weil ich ein Freude-Junkie bin. Ich liebe es, wenn Menschen sich freuen.
Aber ein Geschenk ist das Gegenteil einer erfüllten Erwartung. Ein Geschenk ist auch frei von einer Gegenleistung.

Geschenke auf Gegenseitigkeit und mit Erwartungen verbunden, nennt man, wenn man ehrlich ist, Geschäftsbeziehungen. Geschäftsbeziehungen sind ein Deal auf Gegenseitigkeit und aus unserem Leben nicht wegzudenken. Das Problem entsteht, wenn wir Geschäftsbeziehungen und Liebesbindungen verwechseln und Erwartungen mit Geschenken.
Beides hat weder etwas mit Liebe noch mit Weihnachten zu tun. Wenn Liebe und Geschenk draufsteht, ist es enttäuschend, wenn Geschäftsbeziehung und Erwartung drinsteckt ;).

Der andere Faktor, den ich an Weihnachten mag, ist der zeitliche Freiraum. Idealerweise verbringe ich ihn mit Menschen, die ich liebe. Auch hierbei finde ich Erwartungen hinderlich. Wenn Weihnachten ein Fest der Liebe sein soll, dann ist dies nur möglich, wenn auch die gemeinsam verbrachte Zeit ein Geschenk ist. Auch gemeinsame Erlebnisse werden nur dann echte Freude verbreiten, wenn sie freiwillig erfolgen.

Die Realität sieht meist anders aus.
Meiner Meinung nach sind Erwartungen ein absoluter Glücksverhinderer. Sobald ein "Muss" hinter dem Besuch, dem Geschenk, dem 3-Gänge-Menü steht, entsteht Stress und Frust, statt Freude und Weihnachtsstimmung.

Die schlimmsten Erwartungen stellen jedoch zumeist nicht andere an uns, sondern wir selbst. Insofern sollten wir uns vielleicht erst einmal von den eingebildeten Erwartungen lösen und uns selbst ein tolles Geschenk machen: Ein wenig Zeit für uns selbst - ganz erwartungsfrei verbracht ;)

Ich wünsche all meinen Lesern ein entspanntes, liebevolles Weihnachtsfest, voller unerwarteter Freude und Geschenke.
Das erste Geschenk möchte ich Euch heute machen. Wenn Ihr dem Link folgt, kommt Ihr zu einer kleinen Weihnachtsgeschichte von mir.
"Ein Weihnachtswunder für Mimi" ist ein echtes Geschenk und deshalb dürft Ihr die Geschichte auch gerne weiterreichen, wenn Ihr auch anderen eine Freude damit machen wollt.






NaNo 2013 - WinnerAutorenleben

Posted by anianna Mon, November 25, 2013 00:19:54

Dieses Jahr machte es mir sowohl die Geschichte als auch mein Berufsleben eindeutig schwerer als letztes Jahr.
Bereits am 2. Tag hatte ich durch einen Break/Perspektivwechsel eine Totalblockade und noch in der 2. Woche fand ich meine Geschichte einfach nur grottenschlecht. Dank der Ermunterungen des NaNo-Teams und meiner Mitschreiber blieb ich am Ball und vor einer Woche platzte dann der Knoten.
Letzten Montag habe ich meinen eigenen persönlichen Rekord mit mehr als 8.000 Worten an einem Tag aufgestellt und trotz eines Hängers in der 2. Wochenhälfte kann ich verkünden, dass ich es auch 2013 wieder geschafft habe.
*hüpftanzgröhl*

"Stardust" ist noch nicht ganz fertig, aber das habe ich vor im Laufe der Woche zu ändern ^^






NaNo 2013 - NewsAutorenleben

Posted by anianna Sat, November 16, 2013 08:19:20

Der diesjährige NaNoWriMo ist eine deutliche Herausforderung für mich. Mein normales Arbeitsleben und meine Aktivitäten als Autorin unter einen Hut zu bringen gestaltet sich als sehr herausfordernd. Aber so wie mir geht es ja vielen schreibenden und kulturschaffenden Menschen, die irgendwie für ihre Miete sorgen müssen ;)

Dennoch oder sogar gerade deshalb plädiere ich deutlich dafür nach Feierabend den inneren Schweinehund zu überwinden und selbst kreativ tätig zu werden.
Sich auszudrücken ist vielleicht gerade dann besonders nötig, wenn das "normale" Berufsleben anstrengend ist.

Und weil der NaNoWriMo so viele Menschen auf solche eine aufregende und erfüllende Weise zusammenbringt, sammle ich dieses Jahr Spenden für das Projekt.
Die Veranstalter bringen kostenlos jedes Jahr hunderttausende Autoren in über 100 Ländern zusammen, haben spezielle Förderaktionen für Kinder und Jugendliche, was gerade für junge Menschen aus sozial schwachen Familien wichtig ist.

Ich lese immer wieder von anderen WriMo´s, dass Schreiben sie nicht nur in ihren sprachlichen Fähigkeiten fördert, sondern auch ihr Selbstwertgefühl und ihre Fähigkeit zur sozialen Interaktion stärkt und somit ihr Leben nachhaltig verändert. Ich würde mich deshalb freuen, wenn möglichst viele Menschen eine Kleinigkeit spenden würden, damit der NaNoWriMo auch in Zukunft die Welt ein wenig erhellt. Auch kleinste Beträge sind herzlich willkommen.
Zu meiner Fundraising-Seite geht es hier:
http://www.stayclassy.org/fundraise?fcid=279728


Und alle die für den NaNo spenden und das Projekt somit erst möglich machen, werden hier angemessen gefeiert:
http://nanowrimo.org/brought-to-you-by


Auch in der neuesten Folge unseres Autoren-Podcasts geht es überwiegend um den NaNoWriMo. Wir haben diesmal sogar einen Gast Im Schreibcafé, da wir einfach unser lokales NaNo-Treffen für die neueste Podcastfolge genutzt haben. Mittlerweile sind wir bei Folge 11 gelandet. Wieso diese "Mit der Schaufel des Todes" heißt, können alte NaNo-Hasen sich denken. Alle anderen erfahren es beim Zuhören.

Ich wünsche Euch viel Spaß :)

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Ich schreibe wie....Autorenleben

Posted by anianna Thu, October 31, 2013 00:01:58

Die FAZ hat einen wirklich witzigen Stiltest in Ihrem Feuilleton: Man gibt einen eigenen Text ein und lässt den Schreibstil analysieren. Je länger der Text umso zuverlässiger ist angeblich dieser Vergleich.

Hmm, ich habe zum Spaß die gesamte unlektorierte Rohfassung von "AnIannas Reise" eingegeben. Und dann hab ich mich in die Ecke geschmissen, weil ich angeblich wie Kurt Tucholsky schreibe ^^.

Wenn Ihr wissen wollt, wie Ihr schreibt, dann folgt dem rosa Kaninchen...äh, ich meinte folgt dem Link...






Der Sommer geht und NaNo nahtAutorenleben

Posted by anianna Sun, October 27, 2013 14:16:00

Heute Morgen lachte die Sonne noch vom Freiburger Himmel, weshalb ich mit Sonnenbrille und Shirt auf dem Balkon schreibend in den Tag startete.
Dann kam ein starker Wind auf und haste nicht gesehen, war in wenigen Minuten der Herbst im Lande.

Frühling und Sommer mag ich zwar eindeutig lieber, aber als Autorin begrüße ich mittlerweile auch den Herbst wieder gerne. Denn am 01.11. um 0h geht es wieder los: Der NaNoWriMo startet.
Ausgeschrieben:NationalNovelWritingMonth. Ein Monat, während dem hunderttausende von Schriftstellern weltweit in die Tasten hauen, mit einem Ziel: 50.000 Worte in einem Monat zu Papier zu bringen.

All die vielen Menschen feiern einen frenetischen Monat des exzessiven Schreibens, miteinander virtuell verbunden in Freud und Leid der Schreiberszunft. Neue Freundschaften werden geschlossen, wildfremde Menschen helfen dir über deine Löcher in der Geschichte, batteln sich in Wordwars (wer schreibt die meisten Worte in 15 Minuten), halten sich gegenseitig wach und bei Laune und beglückwünschen sich, wenn das Ziel erreicht ist: ein Rohentwurf für einen Roman.
Ich kann den NaNoWriMo nur jedem der gefühlten 1 Millionen Menschen empfehlen, die mir bereits erzählt haben, dass sie auch mal gerne ein Buch schreiben würden.

Macht es. Es ist eine Erfahrung, die Ihr nicht mehr vergessen werdet.
Natürlich schaffen viele es nicht ihre Geschichte zu beenden, aber jetzt wissen sie, dass sie es können und bleiben dabei beim Schreiben. Und sogar diejenigen. die merken, dass es nichts für sie ist, haben einen Gewinn. Sie gehen sich dem Geigenspiel oder der Seidenmalerei widmen. Man weiß nicht, wie es ist, bevor man es nicht getan hat!

Und auch wer keinen Roman, sondern lieber eine Biographie oder ein Sachbuch über die Zucht von Nacktschnecken schreiben will, ist beim NaNo richtig. Er ist dann ein sogenannter Nano-Rebell. Klingt cool, gelle?!
Hauptsache man schreibt gemeinsam.

Es sind Menschen aller sozialen Schichten und Schriftsteller aller Art dabei: Viele Menschen, bei denen es das erste Mal ist, ebenso wie erfahrene Autoren. Alle gemeinsam nutzen den November, um so richtig in den Schreibfluss hinein zu gelangen. Denn der NaNo mit seinem hohen Wortziel ist nur zu schaffen, wenn man den inneren Kritiker fesselt, knebelt und in die Ecke setzt, bis der November vorbei und die Zeit zur Überarbeitung der Rohfassung gekommen ist.
Diese Form des Schreibens, die sich der Kreativität hingibt als gäbe es kein Morgen mehr, hat sich mittlerweile millionenfach bewährt. Natürlich kommt da auch mancher Unsinn raus, den man umschreiben oder streichen muss - aber es ist erstaunlich viel verwertbares Material dabei.

Meine NaNo-Geschichte 2013 wird mystisch und trägt den Titel "Stardust". Und im Gegensatz zu der Geschichte 2012 habe ich vor sie zu veröffentlichen.

Jetzt muss ich aber noch aufräumen gehen. Ich brauche dicke Pullover und eine saubere Wohnung, weil ich die nächsten Wochen eh nicht zum Putzen kommen werde ;)

Ich wünsche Euch einen tollen Herbst und ganz viel Freude, was auch immer Ihr die nächste Zeit so vorhabt.

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Vielfältige Messe-ImpressionenAutorenleben

Posted by anianna Fri, October 11, 2013 11:56:48

Die Buchmesse ist für mich dieses Jahr vor allem eines: bunt gemischt. Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Kontakte zu so unterschiedlichen Menschen gehabt.
Teilweise lag dies daran, dass ich mit dem Mikro für unseren Podcast "Im Schreibcafé" einige Stimmen eingefangen habe, aber vor allem jedoch an Zufallsbegegnungen bei denen das Mikro mit Absicht aus blieb.

Ich genieße ja Gespräche mit Menschen, die aus einem völlig anderen Umfeld stammen und dadurch oft auch eine völlig andere Ansicht als ich vertreten. Während viele Menschen gerne in Gesprächen um die Bestätigung ihrer eigenen Ansichten, als der allein vernünftigen kämpfen,liebe ich dagegen die Vielfältigkeit, die für mich die Schönheit des Lebens ausmacht.

Und Vielfalt wird mir hier auf der Messe auf jeden Fall geboten. Ein starker Motor der Buchmesse und der Literaturszene sind sicherlich die großen Medienkonzerne, denen oftmals, nicht ganz zu Unrecht, vorgeworfen wird, dass sie die Vielfalt bedrohen.
Andererseits wird meiner Meinung nach übersehen, dass große Verlagshäuser zwar starken Markteinfluss haben, aber vor allem gewinnorientiert handeln und somit eben das verlegen was sich gut verkaufen lässt. Somit liegt die Macht, wie so oft, beim Kunden. Und auf diesen ausgerichtet muss jeder handeln der handelt, auch der kleine Verleger, der Überzeugungstäter ist und die Titel herauszubringen versucht, die er mag. Dieser ist sich deutlich dessen bewußt, dass er sich immer nur wenige Flops weit von der Insolvenz entfernt bewegt, was einen Verleger zum Geständnis mir gegenüber verleitete, dass er manches gute Manuskript auch erst dann verlegen kann, wenn der künftige Autor bereits Verkaufstalent sowie ein großes kaufwilliges Umfeld mitbringt, also Vorbestellungen vorliegen, und bewegt sich damit am Rande des Druckkostenzuschussesverlags. Wer jedoch weiss wie teuer kleine Auflagen sind, vor allem wenn sie liebevoll und aufwendig gestaltet sind, und wie schwer es für kleine Verlage ist einen Buchtitel in einen Buchladen zu bringen, wird sich schwer tun dieses Verhalten ernstlich zu verteufeln.

Und wenn ich schon von Teufeleien berichte, dann landen wir ganz schnell beim Thema eBooks, welches viele klassische Buchhändler inbrünstig verwünschen, gerne übersehend, dass eBooks die Vielfalt des Marktes auch in Zukunft sicherstellen werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die mir einige Minuten ihrer Zeit schenkten um mit mir zu sprechen und für heute mit etwas enden, das mir mehrfach ans Herz gelegt wurde:
Gib niemals auf, meide Menschen die dich herunterziehen und bremsen, sondern zieh dein Ding durch - komme was wolle.

Das werde ich tun und Ihr hoffentlich ebenfalls :)