AnIannas Blog

AnIannas Blog

Für Euch liebe Leser,

schreibe ich meine Geschichten. Ich möchte, dass ihr Anteil habt an meiner Arbeit. Und deshalb treffe ich euch an diesem virtuellen Ort und berichte hier über alles was es an Neuigkeiten zu vermelden gibt oder plaudere mit euch bei einer Tasse herrlich duftenden Kaffees. Traut euch, nehmt teil und greift selbst zur Tastatur....



Paulo Coelho

AutorenlebenPosted by anianna Mon, January 23, 2012 12:56:16
Ich lese selbst auch für mein Leben gerne. Bücher sind für mich Inspiration, Trost, Erheiterung, Spannung, Freude, Wissen, Weisheit und Anregung.
Ein Autor, den ich in den letzten Jahren wirklich lieben lernte, ist Paulo Coelho.
Wie ganz vielen anderen Menschen vermittelt Paulo Coelho auch mir das Gefühl für mich im ganz Besonderen zu schreiben - als seien unsere Leben unsichtbar miteinander verbunden.
Er ist wirklich ein Magier - aber nicht nur weil er die unsichtbaren Welten zu betreten versteht -, sondern weil er die Sprache mit Weisheit, Gefühl und Einsicht auf magische Weise zu einen ganz persönlichen Geschenk an seine Leser macht.

Im Gegensatz zu Paulo Coelho habe ich mich nie einer bestimmten Tradition verschrieben und als ich vor wenigen Tagen "Aleph" in die Hände nahm, fiel mir auf, dass ich in diesem Leben nie einen Meister gehabt habe. Es würde nicht zu meiner Persönlichkeit passen, jemandem blind zu vertrauen und einem einzelnen Menschen Autorität über die Reise meiner Seele zu geben.
Stattdessen wandere ich durchs Leben und sammle die Schätze, die ich am Wegesrand finde. Eine erstaunliche Anzahl stammt in den letzten Jahren eben genau von Paulo Coelho, der damit einem Meister näher kommt als jeder andere, wie ich erstaunt feststellen musste.

Meist lese ich Paulo Coelhos Bücher nicht dem Erscheinungsdatum nach, sondern wenn ich sie brauche.
Ich achte gar nicht auf ihn, sondern plötzlich stehe ich vor diesem bestimmten Buch und weiss, dass dieser vertraute Fremde sich wieder einmal in mein Leben einmischen wird. Und wie bei einem echten Meister empfinde ich in diesen Momenten Vorfreude, weil ich weiss, er wird mich voranbringen und zugleich atme ich auch seufzend tief durch, denn ich weiss, er wird mir Hinweise geben, aber es wird wahrscheinlich auch diesmal nicht sehr komfortabel werden meinen Weg zu suchen und zu beschreiten.

Einer der erhellenden Gedanken, die mir in seinem neuesten Buch "Aleph" begegneten, war die Idee, "Unglück in etwas zu verwandeln aus dem andere einen Nutzen ziehen können". Genau so formuliert habe ich das einerseits noch nie gehört, andererseits wurde mir jedoch bewusst, dass es das Thema meines Lebens zu sein scheint.

Wo auch immer ich hinkomme, scheinen sich Abgründe aufzutun. Eigentlich waren diese schon immer da - aber ich nehme sie wahr und benenne sie. Dann nehme ich alles Dunkle, Böse und Traurige und knete und bearbeite es so lange bis es ganz weich und formbar wird. Und dann entsteht daraus etwas Positives, sowohl für mich, als auch für andere.
Selbst zu schreiben ist einer dieser Wege, die ich dabei beschreite.

Hier noch zwei Zitate aus "Aleph" zu dem Thema:
"Wunden kann man nur heilen, indem man sich dem stellt, was sie verursacht hat."
"was uns verletzt, heilt uns zugleich".

Ich danke dir von Herzen lieber Paulo und segne deine Schritte und deine Feder.

  • Comments(0)//blog.anianna.de/#post15

Was machen Schriftsteller eigentlich so?

AutorenlebenPosted by anianna Mon, October 31, 2011 20:29:56
Die meisten Schriftsteller - so wie ich auch - arbeiten in einem anderen Beruf, um sich die Brötchen oder in meinem Fall den Kaffee zu verdienen, damit sie dann in der restlichen Zeit das machen können, was sie wirklich wollen: nämlich schreiben. Logisch oder? *hrhrhr*
Ich habe mir meine - meist großen - Kaffeebecher in der Vergangenheit mit meinen Fähigkeiten im Bereich der Finanzen, Steuern und Verwaltung gefüllt. Zuletzt in einer Position, die man durchaus als bis zur Rente sicher betrachten konnte.
Leider blieb da für Kreativität wenig Zeit und Energie übrig, also packte ich meine Koffer, zog dahin, wo ich schon immer wohnen wollte und habe mich mit einer Fa. für Bürodienstleistungen selbständig gemacht.
Das bietet zwar wenig Sicherheit, aber dafür ein hohes Maß an persönlichem Freiraum und dieser ist für meine Arbeit als Autorin absolut unerlässlich.

Und wenn ich ausnahmsweise einmal nicht an einem Auftrag oder einem Text arbeite, was mache ich dann?
Dann widme ich mich den 3 L, damit ich wieder Stoff für neue Geschichten sammle:
Leben, Lieben, Lachen

  • Comments(0)//blog.anianna.de/#post2
« Previous