AnIannas Blog

AnIannas Blog

Für Euch liebe Leser,

schreibe ich meine Geschichten. Ich möchte, dass ihr Anteil habt an meiner Arbeit. Und deshalb treffe ich euch an diesem virtuellen Ort und berichte hier über alles was es an Neuigkeiten zu vermelden gibt oder plaudere mit euch bei einer Tasse herrlich duftenden Kaffees. Traut euch, nehmt teil und greift selbst zur Tastatur....



Homepage und Blog sind fertig

AutorenlebenPosted by anianna Sun, April 12, 2015 10:12:00
Ich habe meine Homepage anjaesser.de mittlerweile von einem professionellen Webdesigner neu gestalten lassen und muss sagen es hat sich gelohnt. Ich habe vor die nächsten Jahre noch viele Bücher zu veröffentlichen und möchte meine Leser gerne mit einem ansprechenden Design verwöhnen.
Da mein Blog EinSichtweisen wegen einer technischen Panne abgeraucht war, ist dieser dann auch mit der gleichen Optik neuauferstanden.

Meine hiesige Homepage und der dazugehörende Blog werden für die märchenhafte Welt von AnIanna bestehen bleiben, aber nur noch für Änderungen und Neuigkeiten in Bezug auf mein erstes Buch "AnIannas Reise" aktualisiert.

Dieses Buch hat durchaus seine Liebhaber gefunden, und findet sie auch immer noch, aber ist doch von eher spezieller Natur und wird wohl ein Geheimtipp für Frauen in Umbruchssituatioenen bleiben smiley

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Happy Day

AutorenlebenPosted by anianna Tue, April 22, 2014 12:03:52
Ich habe, wie fast alle Menschen, große Träume und Ziele. Meine sind sogar ziemlich groß: Ich will irgendwann einen Bestseller landen und ich will nicht weniger als die Welt zu einem glücklicheren Ort machen.
Große Ziele sind ein toller Motivator, aber man muss aufpassen, dass man ihnen nicht hinterher rennt wie ein Esel der Karotte. Denn das Leben findet immer im Jetzt statt.
Welche Motive stehen hinter den eigenen Träumen?
Ich liebe Bücher, es gibt Bücher die mein ganzes Leben verändert haben und ich liebe es Menschen glücklich zu machen. Wenn man verstanden hat, wieso man die Träume hat, die man hat, dann kann man bereits heute ein wenig davon leben.
Glück ist ein innerer Zustand.
Äußere Dinge, wie Sonnenschein, helfen das Glück zu aktivieren - aber im Prinzip ist es immer in uns. Wir müssen uns nur erlauben, es rauszulassen. Einfach so. Heute. Jetzt. Hier. Und: es ist unglaublich ansteckend :D

Ich habe einen kleinen Glücksvirus gefunden, den ich gerne mit Euch teilen möchte. Lasst Euch anstecken und macht jeden Tag zu einem #HAPPYDAY




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Durch Drachen vom Schreiben abgehalten

AutorenlebenPosted by anianna Mon, April 21, 2014 18:54:33
Ich gestehe: Ich habe an Ostern wirklich jede Gelegenheit genutzt um mich vom Schreiben ablenken zu lassen.
Der Osterhase hatte "Smaugs Einöde" vorbeigebracht und als echter Tolkien-Fan musste ich da natürlich reinschauen. Ich war mehr als skeptisch als aus "Der kleine Hobbit" ein Dreiteiler gedreht wurde, aber überraschenderweise hat der 2. Teil mir besser gefallen als der 1.
Orlando Bloom als Legolas ist daran wahrscheinlich nicht ganz unschuldig, auch wenn Legolas in der Buchvorlage nicht erwähnt wird. Smaug selbst macht natürlich auch viel Spaß. Drachen sind cool. Eine Warnung geht an alle mit einer Spinnen-Phobie, da es doch einige Nahaufnahmen von Riesenspinnen gibt. Sind von den Effekten her, wie der ganze Film, aber echt gut gemacht.
Insofern: Wer nicht erwartet, dass das Buch detailgetreu wiedergegeben wird, sondern sich einfach auf spannende Fantasy-Unterhaltung freut, der hat bestimmt genauso wie ich viel Freude an dem Film.

Weiterer Grund zum österlichen Prokastinieren war die Tatsache, dass Amazon für Besitzer von Prime-Accounts eine Riesen Anzahl an Filmen und Serien zum Streamen zur Verfügung stellt. Und da aktuell eine 30-tägige Testmitgliedschaft kostenlos verfügbar ist, schaue ich aktuell Serien bis ich eckige Augen habe. Übrigens kleiner Extra-Tipp: Durch den Prime Account hat man auch Zugriff auf die Kindle-Leihbücherei mit aktuell 500.000 Titeln, darunter auch "Aniannas Reise".
Ich hoffe, Ihr hattet genauso gute Gründe an Ostern ein wenig zu faulenzen und mache mich jetzt auch gleich wieder brav ans Schreiben ;)

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Ostern - Ein Neuanfang

AutorenlebenPosted by anianna Sat, April 19, 2014 09:56:16
Obwohl Ostern ein klassisches Fest der Christen ist, scheint mir dessen Symbolik doch uralt. Das Leiden, Sterben und die Auferstehung in neuer Form gibt es mythologisch in vielen Kulturen - und auch das ist nicht verwunderlich, ist dieser Kreislauf in der Natur doch jedes Jahr erneut zu beobachten.
Im Winter wenn alles tot und eisig erscheint, ist der Frühling mit seinem neu erwachenden üppigen Leben manchmal kaum vorstellbar und dennoch kommt er wieder, Jahr für Jahr.

Auch in unserem eigenen persönlichen Leben entstehen immer wieder Situationen, in denen kein vorwärts und kein Leben mehr möglich scheint. Und dennoch überstehen wir unsere Krisen, sie verwandeln uns und wir stehen wieder auf für einen neuen Tag.
Egal ob jemand Christ ist oder nicht, die Ostergeschichte enthält für alle Menschen eine Lektion.
Jesus soll gesagt haben: "Herr, wieso hast du mich verlassen?" Wir alle sind manchmal so verzweifelt, dass wir uns völlig allein fühlen.
Und er soll gesagt haben: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Die Vergebung ist ein ganz wichtiger Schritt, um vorwärts in die Zukunft gehen zu können. Sie ist oft vielleicht der Schwerste, aber ohne sie sind Auferstehung und Neuanfang nicht möglich.
Wenn wir es schaffen das Leid anzunehmen, uns und anderen vergeben, dann können wir neu am Leben teilnehmen.

Freuen wir uns über den Neubeginn, der immer wieder möglich ist, feiern wir, dass alles Leben immer wieder aufs Neue zu wachsen beginnt, freuen wir uns am üppigen Grün und den bunten Farben in der Natur und feiern wir die Schönheit jeden Neuanfangs.

Ein glückliches Osterfest
wünscht Euch
Anja

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Thomas Glavinic "Das größere Wunder"

AutorenlebenPosted by anianna Sat, February 15, 2014 22:55:48
Ich schaute letztes Jahr auf der Buchmesse gerade beim "Blauen Sofa" vorbei, als Thomas Glavinic dort sein neuestes Buch "Das größere Wunder" vorstellte. Ein glücklicher Zufall, denn obgleich Thomas Glavinic mit diesem Buch auf der Longlist gelandet war, hatte ich bisher noch nie von ihm gehört.

Als ich dem Gespräch lauschte, stellte ich fest, dass zumindest der Autor schon einmal herausragend war. Bodenständig. Echt.Unkonventionell.
Diese wahrgenommenen Attribute sorgten dafür, dass ich ihn spontan um ein Interview für unseren Autorenpodcast "Im Schreibcafé" bat.
Ich fragte ihn nach Tipps für Autoren am Beginn ihrer Karriere. Er riet u.a. dazu, vielfältig zu lesen und zu leben und sich selbst treu zu sein und nicht aufzugeben. Ein Rat, den ich für alle Menschen als wertvoll erachte, weshalb die Begegnung bei mir hängen blieb.

Meine Vorstellung, dass ein ungewöhnlicher Mensch auch ebensolche Bücher verfasst, sorgte dafür, dass ich mir "Das größere Wunder" zum Geburtstag wünschte. Das schien schon deshalb verwunderlich, da der Haupthandlungsstrang eine Besteigung des Mount Everest beschreibt und ich mich für das Bergsteigen ungefähr so sehr interessiere wie für Jodeltechniken - nämlich gar nicht.
Das blieb für den Lesegenuss jedoch unschädlich, denn die Besteigung des Berges bildet in "Das größere Wunder" einen spannenden Hintergrund für Rückblenden auf das bisherige Leben der Hauptperson, Jonas. Dieser führt ein Leben als finanziell unabhängiger Weltenbummler, was er dem Vermächtnis seines kriminellen Ziehvaters verdankt, der eine rätselhafte und bedeutende Rolle im Buch spielt. Jonas neigt zu Übertreibungen, lässt sich ein riesiges Baumhaus bauen oder verbringt zwei Jahre in einer Wohnung ohne sie zu verlassen. Glavinics Gesprächspartnerin beim "Blauen Sofa" nannte diese Elemente "märchenhaft". Für mich sind sie ein Stilmittel, entspringen der Metaebene des Realen. Deshalb erscheinen sie beim Lesen gar nicht fremd, sondern bilden den schillernden Hintergrund zu den bedeutenden Fragen des Lebens. Und um diese geht es letztlich in "Das größere Wunder", welches natürlich auch die Geschichte einer großen Liebe ist.

Eine spannende Handlung und eine Liebesgeschichte sind bereits Garant für ein unterhaltsames Buch. Damit ein Buch dauerhaft in meinem Bücherregal steht, ich gerne und viel daraus zitiere, braucht es mehr. "Das größere Wunder" hat es - das mehr.
Beispielsweise legt der Autor, Jonas bereits als Kind auf die Frage was er werden will, folgende Antwort in den Mund: "Ich will werden der ich bin."..."Ich glaube man ist schon jemand. Jeder ist jemand, und besser als das kann er nicht werden."
Chapeau!





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Mit Vorsatz?!

AutorenlebenPosted by anianna Tue, December 31, 2013 00:36:33
Früher habe ich von guten Vorsätzen für das neue Jahr nicht viel gehalten. Weil schließlich jeder Tag ein neuer Anfang ist und man für Kurswechsel jede Gelegenheit nutzen kann.
Das stimmt auch.
Mittlerweile gehöre ich aber dennoch zu denen die die Feiertage nutzen, um in sich zu gehen, Bilanz zu ziehen was gut lief im alten Jahr und um Pläne für die Zukunft zu schmieden.

2013 war für mich ein sehr bewegtes Jahr. Ich habe Träume an Realitäten angepasst, habe Abschied nehmen müssen und habe Neues entdecken dürfen.
Wie viel 2013 geschehen ist, merke ich, weil ich meine alten Notizen vom Jahresanfang hervorgekramt und staunend gelesen habe.
Ich kann das Aufschreiben des Standortes und der Ziele nur empfehlen. Natürlich habe ich vieles nicht realisiert, was ich mir erhofft hatte - aber interessanterweise merke ich, dass ich dennoch ganz gut im Kurs liege. Das wäre mir nie aufgefallen, wenn ich es nicht aufgeschrieben hätte. Wir nehmen unsere Verdienste oft viel zu selbstverständlich und sehen nur, wo wir "nicht gut genug" waren. Und davon lassen wir uns dann den Mut nehmen. Deswegen kann eine Jahresbilanz und ein Wunschzettel fürs neue Jahr eine echt gute Idee sein.
Ich merke, dass ich bei einigen Dingen wohl erneut Anlauf nehmen muss, aber immerhin vergesse ich so nicht, wo ich hinwollte. In einigen Bereichen staune ich, weil mir völlig entfallen war, was vor einem Jahr in meinem Leben noch nicht existierte.

Was mein Leben als Autorin angeht, wurde mir 2013 noch einmal verstärkt klar, wie wichtig die Schriftstellerei für mich ist.
Für 2014 habe ich mir vorgenommen mich nicht ablenken zu lassen und angefangene Projekte auch zu beenden. Dass ich dies hier öffentlich bekunde ist übrigens ein Trick von mir - es ist erwiesen, dass Menschen sehr viel erfolgreicher sind, wenn sie ihre Ziele öffentlich verkünden.
Und was wollt Ihr 2014 umsetzen?





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Baumbesetzerin

AutorenlebenPosted by anianna Sun, December 29, 2013 23:17:53
Ich war dieses Jahr in der Weihnachtszeit auf Reisen, was mir sehr schöne Stunden mit lieben Menschen bescherte.

Und ich erhielt ein besonders süßes Präsent in Form einer Handpuppe aus Plüsch. Diese wurde auf den Namen "Huhu" getauft und wird ein Auge auf mich haben. Vielleicht annektierte sie deshalb bei meiner Heimkehr gleich mal meinen Weihnachtsbaum.
Das Beweisfoto:




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NaNo 2013 - Winner

AutorenlebenPosted by anianna Mon, November 25, 2013 00:19:54
Dieses Jahr machte es mir sowohl die Geschichte als auch mein Berufsleben eindeutig schwerer als letztes Jahr.
Bereits am 2. Tag hatte ich durch einen Break/Perspektivwechsel eine Totalblockade und noch in der 2. Woche fand ich meine Geschichte einfach nur grottenschlecht. Dank der Ermunterungen des NaNo-Teams und meiner Mitschreiber blieb ich am Ball und vor einer Woche platzte dann der Knoten.
Letzten Montag habe ich meinen eigenen persönlichen Rekord mit mehr als 8.000 Worten an einem Tag aufgestellt und trotz eines Hängers in der 2. Wochenhälfte kann ich verkünden, dass ich es auch 2013 wieder geschafft habe.
*hüpftanzgröhl*

"Stardust" ist noch nicht ganz fertig, aber das habe ich vor im Laufe der Woche zu ändern ^^






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NaNo 2013 - News

AutorenlebenPosted by anianna Sat, November 16, 2013 08:19:20
Der diesjährige NaNoWriMo ist eine deutliche Herausforderung für mich. Mein normales Arbeitsleben und meine Aktivitäten als Autorin unter einen Hut zu bringen gestaltet sich als sehr herausfordernd. Aber so wie mir geht es ja vielen schreibenden und kulturschaffenden Menschen, die irgendwie für ihre Miete sorgen müssen ;)

Dennoch oder sogar gerade deshalb plädiere ich deutlich dafür nach Feierabend den inneren Schweinehund zu überwinden und selbst kreativ tätig zu werden.
Sich auszudrücken ist vielleicht gerade dann besonders nötig, wenn das "normale" Berufsleben anstrengend ist.

Und weil der NaNoWriMo so viele Menschen auf solche eine aufregende und erfüllende Weise zusammenbringt, sammle ich dieses Jahr Spenden für das Projekt.
Die Veranstalter bringen kostenlos jedes Jahr hunderttausende Autoren in über 100 Ländern zusammen, haben spezielle Förderaktionen für Kinder und Jugendliche, was gerade für junge Menschen aus sozial schwachen Familien wichtig ist.

Ich lese immer wieder von anderen WriMo´s, dass Schreiben sie nicht nur in ihren sprachlichen Fähigkeiten fördert, sondern auch ihr Selbstwertgefühl und ihre Fähigkeit zur sozialen Interaktion stärkt und somit ihr Leben nachhaltig verändert. Ich würde mich deshalb freuen, wenn möglichst viele Menschen eine Kleinigkeit spenden würden, damit der NaNoWriMo auch in Zukunft die Welt ein wenig erhellt. Auch kleinste Beträge sind herzlich willkommen.
Zu meiner Fundraising-Seite geht es hier:
http://www.stayclassy.org/fundraise?fcid=279728


Und alle die für den NaNo spenden und das Projekt somit erst möglich machen, werden hier angemessen gefeiert:
http://nanowrimo.org/brought-to-you-by


Auch in der neuesten Folge unseres Autoren-Podcasts geht es überwiegend um den NaNoWriMo. Wir haben diesmal sogar einen Gast Im Schreibcafé, da wir einfach unser lokales NaNo-Treffen für die neueste Podcastfolge genutzt haben. Mittlerweile sind wir bei Folge 11 gelandet. Wieso diese "Mit der Schaufel des Todes" heißt, können alte NaNo-Hasen sich denken. Alle anderen erfahren es beim Zuhören.

Ich wünsche Euch viel Spaß :)







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Ich schreibe wie....

AutorenlebenPosted by anianna Thu, October 31, 2013 00:01:58
Die FAZ hat einen wirklich witzigen Stiltest in Ihrem Feuilleton: Man gibt einen eigenen Text ein und lässt den Schreibstil analysieren. Je länger der Text umso zuverlässiger ist angeblich dieser Vergleich.

Hmm, ich habe zum Spaß die gesamte unlektorierte Rohfassung von "AnIannas Reise" eingegeben. Und dann hab ich mich in die Ecke geschmissen, weil ich angeblich wie Kurt Tucholsky schreibe ^^.

Wenn Ihr wissen wollt, wie Ihr schreibt, dann folgt dem rosa Kaninchen...äh, ich meinte folgt dem Link...






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Der Sommer geht und NaNo naht

AutorenlebenPosted by anianna Sun, October 27, 2013 14:16:00
Heute Morgen lachte die Sonne noch vom Freiburger Himmel, weshalb ich mit Sonnenbrille und Shirt auf dem Balkon schreibend in den Tag startete.
Dann kam ein starker Wind auf und haste nicht gesehen, war in wenigen Minuten der Herbst im Lande.

Frühling und Sommer mag ich zwar eindeutig lieber, aber als Autorin begrüße ich mittlerweile auch den Herbst wieder gerne. Denn am 01.11. um 0h geht es wieder los: Der NaNoWriMo startet.
Ausgeschrieben:NationalNovelWritingMonth. Ein Monat, während dem hunderttausende von Schriftstellern weltweit in die Tasten hauen, mit einem Ziel: 50.000 Worte in einem Monat zu Papier zu bringen.

All die vielen Menschen feiern einen frenetischen Monat des exzessiven Schreibens, miteinander virtuell verbunden in Freud und Leid der Schreiberszunft. Neue Freundschaften werden geschlossen, wildfremde Menschen helfen dir über deine Löcher in der Geschichte, batteln sich in Wordwars (wer schreibt die meisten Worte in 15 Minuten), halten sich gegenseitig wach und bei Laune und beglückwünschen sich, wenn das Ziel erreicht ist: ein Rohentwurf für einen Roman.
Ich kann den NaNoWriMo nur jedem der gefühlten 1 Millionen Menschen empfehlen, die mir bereits erzählt haben, dass sie auch mal gerne ein Buch schreiben würden.

Macht es. Es ist eine Erfahrung, die Ihr nicht mehr vergessen werdet.
Natürlich schaffen viele es nicht ihre Geschichte zu beenden, aber jetzt wissen sie, dass sie es können und bleiben dabei beim Schreiben. Und sogar diejenigen. die merken, dass es nichts für sie ist, haben einen Gewinn. Sie gehen sich dem Geigenspiel oder der Seidenmalerei widmen. Man weiß nicht, wie es ist, bevor man es nicht getan hat!

Und auch wer keinen Roman, sondern lieber eine Biographie oder ein Sachbuch über die Zucht von Nacktschnecken schreiben will, ist beim NaNo richtig. Er ist dann ein sogenannter Nano-Rebell. Klingt cool, gelle?!
Hauptsache man schreibt gemeinsam.

Es sind Menschen aller sozialen Schichten und Schriftsteller aller Art dabei: Viele Menschen, bei denen es das erste Mal ist, ebenso wie erfahrene Autoren. Alle gemeinsam nutzen den November, um so richtig in den Schreibfluss hinein zu gelangen. Denn der NaNo mit seinem hohen Wortziel ist nur zu schaffen, wenn man den inneren Kritiker fesselt, knebelt und in die Ecke setzt, bis der November vorbei und die Zeit zur Überarbeitung der Rohfassung gekommen ist.
Diese Form des Schreibens, die sich der Kreativität hingibt als gäbe es kein Morgen mehr, hat sich mittlerweile millionenfach bewährt. Natürlich kommt da auch mancher Unsinn raus, den man umschreiben oder streichen muss - aber es ist erstaunlich viel verwertbares Material dabei.

Meine NaNo-Geschichte 2013 wird mystisch und trägt den Titel "Stardust". Und im Gegensatz zu der Geschichte 2012 habe ich vor sie zu veröffentlichen.

Jetzt muss ich aber noch aufräumen gehen. Ich brauche dicke Pullover und eine saubere Wohnung, weil ich die nächsten Wochen eh nicht zum Putzen kommen werde ;)

Ich wünsche Euch einen tollen Herbst und ganz viel Freude, was auch immer Ihr die nächste Zeit so vorhabt.







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Vielfältige Messe-Impressionen

AutorenlebenPosted by anianna Fri, October 11, 2013 11:56:48
Die Buchmesse ist für mich dieses Jahr vor allem eines: bunt gemischt. Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Kontakte zu so unterschiedlichen Menschen gehabt.
Teilweise lag dies daran, dass ich mit dem Mikro für unseren Podcast "Im Schreibcafé" einige Stimmen eingefangen habe, aber vor allem jedoch an Zufallsbegegnungen bei denen das Mikro mit Absicht aus blieb.

Ich genieße ja Gespräche mit Menschen, die aus einem völlig anderen Umfeld stammen und dadurch oft auch eine völlig andere Ansicht als ich vertreten. Während viele Menschen gerne in Gesprächen um die Bestätigung ihrer eigenen Ansichten, als der allein vernünftigen kämpfen,liebe ich dagegen die Vielfältigkeit, die für mich die Schönheit des Lebens ausmacht.

Und Vielfalt wird mir hier auf der Messe auf jeden Fall geboten. Ein starker Motor der Buchmesse und der Literaturszene sind sicherlich die großen Medienkonzerne, denen oftmals, nicht ganz zu Unrecht, vorgeworfen wird, dass sie die Vielfalt bedrohen.
Andererseits wird meiner Meinung nach übersehen, dass große Verlagshäuser zwar starken Markteinfluss haben, aber vor allem gewinnorientiert handeln und somit eben das verlegen was sich gut verkaufen lässt. Somit liegt die Macht, wie so oft, beim Kunden. Und auf diesen ausgerichtet muss jeder handeln der handelt, auch der kleine Verleger, der Überzeugungstäter ist und die Titel herauszubringen versucht, die er mag. Dieser ist sich deutlich dessen bewußt, dass er sich immer nur wenige Flops weit von der Insolvenz entfernt bewegt, was einen Verleger zum Geständnis mir gegenüber verleitete, dass er manches gute Manuskript auch erst dann verlegen kann, wenn der künftige Autor bereits Verkaufstalent sowie ein großes kaufwilliges Umfeld mitbringt, also Vorbestellungen vorliegen, und bewegt sich damit am Rande des Druckkostenzuschussesverlags. Wer jedoch weiss wie teuer kleine Auflagen sind, vor allem wenn sie liebevoll und aufwendig gestaltet sind, und wie schwer es für kleine Verlage ist einen Buchtitel in einen Buchladen zu bringen, wird sich schwer tun dieses Verhalten ernstlich zu verteufeln.

Und wenn ich schon von Teufeleien berichte, dann landen wir ganz schnell beim Thema eBooks, welches viele klassische Buchhändler inbrünstig verwünschen, gerne übersehend, dass eBooks die Vielfalt des Marktes auch in Zukunft sicherstellen werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die mir einige Minuten ihrer Zeit schenkten um mit mir zu sprechen und für heute mit etwas enden, das mir mehrfach ans Herz gelegt wurde:
Gib niemals auf, meide Menschen die dich herunterziehen und bremsen, sondern zieh dein Ding durch - komme was wolle.

Das werde ich tun und Ihr hoffentlich ebenfalls :)

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Vorschau Frankfurter Buchmesse 2013

AutorenlebenPosted by anianna Mon, September 30, 2013 19:29:13

Nächste Woche ist es so weit: Die Frankfurter Buchmesse startet. Ich freue mich riesig, stehe jedoch vor diversen Problemen, von denen ich nur einmal drei benennen werde:

1.) Mein Terminplaner wurde zu heiß gewaschen, er ist nämlich zu eng.
Egal wie ich es drehe und wende, ich bringe einfach nicht alles unter, was hineingehört.
Literarisch lassen sich solche Probleme leicht lösen. J. K. Rowling verpasste Hermine Granger einfach eine magische Uhr um deren Stundenplanproblem zu lösen. Ich finde es nicht das erste Mal bedauerlich, dass ich an die irdischen Raum-Zeit-Bedingungen gebunden bin.

2.) Des Weiteren laboriere ich auch noch an einer Achillessehnenentzündung.
In einem Buch würde ich mich auf meinen Besen schwingen und im Tiefflug von arte´s Poetry-Slam hinüber zum Blauen Sofa sausen.
Stattdessen werde ich im echten Leben wahrscheinlich völlig unelegant durch die Messehallen humpeln und dabei mit meiner Selbstbeherrschung ringen, damit mir kein Winseln entweicht. Spätestens am Samstag werde ich mich nur noch unter undamenhaftem Fluchen in 15, mir sonst gänzlich unbekannten, Sprachen, fortbewegen.

3.) Ich stamme aus dem Rhein-Main-Gebiet und habe einige Menschen, die ich sehr schätze seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
In einem Roman würde ich einfach eine Doppelgängerin losschicken um mit ihnen Gebäck zu essen, Fotos anzuschauen und Neuigkeiten auszutauschen, während ich zugleich vor Halle 3.1 Interviews für unseren Autorenpodcast aufnehme.
Da mir dies jedoch durch die widrigen physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht möglich ist, werde ich mehrere erboste E-Mails und Telefonanrufe erhalten, die damit enden, dass mir die Freundschaft gekündigt und ich enterbt werde.

Rational betrachtet sollte ich auf gar keinen Fall zur Buchmesse fahren – aber sehen wir der Tatsache ins Auge:
Ich bin nicht rational, ich bin Autorin.





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Irre?!

AutorenlebenPosted by anianna Wed, September 18, 2013 22:26:02
Die Menschen rennen wie verrückt durch die Gegend, drängeln, schubsen, hetzen und eilen.
An den wundervollen Details laufen alle wie blind vorüber; die angebrachte Ehrfurcht geht im quietsch-grell-bunten Überfluss verloren.
In allen Sprachen wird gedroht, geschmeichelt, eingeschüchtert und gefeilscht. Jeder auf der Jagd nach dem dicken Fisch, dem besten Platz und der meisten Aufmerksamkeit.
Nein, ich rede nicht vom Pferderennen in Ascot, auch nicht von der Wall Street oder dem letzten verkaufsoffenen Samstag vor Weihnachten. Wobei ein bisschen was hat es mit all dem gemein, würde ich sagen, wenn ich ebendieses wäre.
Nein, ich spreche von der Frankfurter Buchmesse. Kein geistig normaler Mensch würde sich dem aussetzen, wenn er nicht muss. Nun, ich muss keineswegs. Aber ich habe auch noch nie behauptet, dass ich normal sei smiley
Diesem Umstand muss es geschuldet sein, dass ich auch dieses Jahr wieder dabei sein werde. Nichts und niemand kann mich davon abhalten am ultimativen Wahnsinnstrip für alle Bücherwürmer, Literaturjunkies und Storydealer teilzunehmen.
Und was machst du vom 09.-13.10.2013? Noch 15 Minuten Platz im Terminplaner und Lust auf eine gemeinsame Kaffeepause?

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Erfolg für alle

AutorenlebenPosted by anianna Mon, September 16, 2013 20:12:13
Ich hatte 2012 das große Glück einem Businesscoach und Erfolgstrainer der ganz besonderen Art zu begegnen. Sein Name ist Veit Lindau.
Was das Ungewöhnliche an ihm ist?
Er ist echt und er ist konkret.
Seine Sprache ist deutlich, seine Vorschläge sind praktikabel und er weiß genau, wo es bei dir klemmt. Und damit das Ganze auch Spaß macht, kommen Humor und Leichtigkeit auch nicht zu kurz.

Er selbst bezeichnet sich als „Cultural Provocateur, achtsamen Businesspunk und modernen Mystiker„
All das würde ich als zutreffend bezeichnen – aber um Veit Lindau gerecht zu werden muss man ihm persönlich begegnen. Dazu besteht in den folgenden Wochen Gelegenheit, denn er ist mit dem Thema „Erfolg für alle“ auf Vortragstour.

28.10.2013 in Hamburg
29.10.2013 in Köln
31.10.2013 in München
06.11.2013 in Baden-Baden
08.11.2013 in Frankfurt
12.11.2013 in Zürich

Und wer zu all den Terminen nicht kann, hat noch die Möglichkeit, das Ganze Online zu besuchen.

Ein weiteres Highlight findet am
26.10.2013 in Berlin statt. Ein Tagesseminar zum Thema "Wahrer Reichtum - innen und außen!" und abends dann die "Party of Love".

Ich wünsche Euch Wachstum und Erfolg smiley



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